Aktuelles / Chronologie

08.07.2011-11:30 Übergabe der Ausbaustrecke der K34 in Warlow
aus: Hallo Nachbar vom 23. Juli 2011
Quelle:
Warlow (ul). In der vergangenen Woche wurde zur Freude vieler Bürger in Warlow eine 0,215 km lange Ausbaustrecke der K 34 vom Knoten L 07 übergeben. Die...
Das Teilstück der K 34 in der Ortslage Warlow soll den Schwerlastverkehr aus dem Ort bringen. Rolf-Norbert Asmus vom Planungsbüro PÖYRY, Dietmar Greßmann Dezernent Straßenbauamt Schwerin, Kreistagspräsidentin Gisela Schwarz, Bürgermeister Rainer Zimmermann, Landrat Rolf Christiansen, Maika Friemann -Jennert, Kreisvorsitzende der CDU und Detlef Schlüter, Fachdienstleiter Straßen- und Tiefbau, zerschneiden das Band zur Freigabe. Foto: ul

Warlow (ul). In der vergangenen Woche wurde zur Freude vieler Bürger in Warlow eine 0,215 km lange Ausbaustrecke der K 34 vom Knoten L 07 übergeben. Die asphaltierte Straße ist 6,00 Meter breit und ihr schließt sich ein 1,50 Meter breiter Gehweg an. Ebenfalls waren die Entwässerung und die Straßenbeleuchtung im Projekt mit eingebunden. Die Baukosten betrugen etwa 170 000 Euro bei Planungskosten von ca. 34 000 Euro. Aus Mitteln für Maßnahmen im Bereich des kommunalen Straßenbaus erfolgten Zuwendungen für den Straßenbau in Höhe von 140 000 Euro und für den Gehwegbau 17 000 Euro. Die Straßenbeleuchtung wurde dabei aus Zuwendungen der Flurneuordnung unterstützt. In einer Bauzeit von noch nicht einmal zwei Monaten wurde diese Maßnahme realisiert. Hierbei haben das Planungsbüro PÖYRY Deutschland GmbH aus Schwerin und die Bauausführende Firma Dau Brücken- und Verkehrswegebau aus Ludwigslust hervorragende Arbeit geleistet. „Die Zusammenarbeit mit den Firmen, dem Landkreis und nicht zuletzt dem Verkehrsministerium von M-V klappte sehr gut, und wir fanden immer ein offenes Ohr”, betonte Bürgermeister Rainer Zimmermann. Das wurde auch von den Bürgern anerkannt und sie standen dahinter. Schließlich ist diese neue Straße ja gegenüber dem vorherigen Kopfsteinpflaster nicht nur ein Schmuckstück für die Gemeinde geworden, sondern geht auch mit einem deutlich geringeren Lärmpegel einher. Die Hauptaufgabe dieses Straßenstückes soll es aber sein, den zunehmenden Schwerlastverkehr aus dem Ort, und damit auch aus dem Nachbarort Kummer, abzuleiten. Dazu wird in nächster Zeit eine neue Beschilderung angebracht. Die Bürgerinitiative „Mautflucht stoppen” hatte noch eine andere Variante favorisiert, die aber offensichtlich auch von einigen Bürgern nicht gewollt war. Bürgermeister Zimmermann dankte allen Beteiligten für die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit bei dieser Maßnahme. Den anwesenden Kommunalpolitikern gab er aber noch mit auf den Weg, sich nach dem Bau der Autobahn 14 dafür einzusetzen, dass der LKW-Verkehr auf die Autobahnen gebunden wird. „Dieses ist ganz allein eine politische Entscheidung”, ist sich Bürgermeister Zimmermann und Dr. Eberhard Wiedenberg von der Bürgerinitiative einig.


08.11.2010-Sieg der Vernunft: B5 wird zwischen Grabow und Ludwigslust für LKW gesperrt

Verkehrsminister Schlotmann in Abstimmung mit Landrat Christiansen: "Das ist die einzige Möglichkeit, die Anwohnerinnen und Anwohner zu schützen."

224/2010 03.11.2010

Die Bundesstraße 5 wird ab Montag (8.11.) zwischen Grabow und Ludwigslust für LKW über 12 Tonnen gesperrt. Das hat Verkehrsminister Volker Schlotmann heute vor dem Hintergrund der geplanten Sperrung der B 5 in Schleswig-Holstein entschieden und entsprechend angewiesen. Über die Sperrung sind sich Schlotmann und der Landrat des Landkreises Ludwigslust, Rolf Christiansen, politisch einig.

 

Schlotmann sagte: "Schleswig-Holstein betreibt Kirchturmpolitik nach dem Motto "Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht". Das bedaure ich sehr. Wir werden aber nicht hinnehmen, das Schleswig-Holstein seine Verkehrsprobleme auf Kosten der Anwohnerinnen und Anwohner der B 5 in Mecklenburg-Vorpommern löst. Deshalb werden wir die B 5 für zwischen Grabow und Ludwigslust für größere LKW sperren. Sie wird die Anwohnerinnen und Anwohner spürbar vom LKW-Lärm entlasten." Da die LKW die Bundesstraße vor Grabow und Ludwigslust verlassen müssen, werden auch deutlich weniger LKW durch die Orte Groß Krams, Redefin, Pritzier, Dersenow und Neu Gülze fahren. Ziel der Sperrung ist es, die LKW so schnell wie möglich auf die Autobahn 24 zu lenken, damit keine Mautverdrängung zulasten der Anwohnerinnen und Anwohner stattfinden kann.

Für die ortsansässigen Unternehmen wird eine Ausnahmeregelung gelten: Transporte bis zu einer Entfernung von 75 Kilometern sind von dem Durchfahrtsverbot ausgenommen. "Wir werden die regionale Wirtschaft so wenig wie möglich belasten", so Schlotmann.

 

Die Sperrung ist notwendig, weil Schleswig-Holstein die B 5 ab Montag die Durchfahrt zwischen Lauenburg und Geesthacht für LKW über 12 Tonnen sperren will. Dies würde zu  zusätzlichem Verkehr in Mecklenburg-Vorpommern führen, den die ohnehin bereits stark belasteten Straßen im Land nicht mehr aufnehmen können. Die Sperrung in Mecklenburg-Vorpommern gilt so lange, wie der Abschnitt in Schleswig-Holstein gesperrt bleibt.

 

Schlotmann betonte: "Das ist die einzige Möglichkeit, die Anwohnerinnen und Anwohner zu schützen. Gleichzeitig wollen wir an der Umsetzung des im Oktober mit dem Bund und den Ländern, Hamburg, Niedersachsen, Brandenburg und Schleswig-Holstein beschlossenen Konzept zur Entlastung der B 5 vom LKW-Verkehr weiterarbeiten. Ziel muss eine Gesamtlösung für die Region sein. Ein Verschieben des Problems von Bundesland zu Bundesland hilft auf Dauer niemandem."

 

Erst im Oktober hatten sich Vertreter der Bundesländer in der Region um die B5 – Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein – zu Gesprächen im Bundesverkehrsministerium getroffen. Dort war vereinbart worden, dass ein Gutachten erstellt wird, um eine Gesamtlösung für alle Bundesländer hinzubekommen. "Der Vorwurf aus Schleswig-Holstein, Abstimmungsgespräche mit Mecklenburg-Vorpommern seien erfolglos geblieben, ist falsch. Im Gegenteil: Schleswig-Holstein hält sich nicht an das Ergebnis dieser von Mecklenburg-Vorpommern initiierten Gespräche", so Schlotmann. Mecklenburg-Vorpommern hatte bereits im Sommer die Bemautung der B5 beim Bundesverkehrsministerium beantragt.

Quelle: http://www.kreis-lwl.de/cms2/LWL_prod/LWL/Ludwigslust/Portal/Aktuell.jsp?&pid=23810

 
08.06.2010 "Lkw-Maut auch auf Bundesstraßen"  Etappensieg oder Trostpflaster?
 
Möglicher Etappensieg für das Bündnis gegen Verkehrsbelastung der B5 durch Mautumfahrung in Redefin, an dem auch unsere Bürgerinitiative mit 1-2 Vertretern als Gast regelmäßig teilnimmt.Verkehrsminister Schlotmann erkennt erstmals Handlungsbedarf für verkehrsbeeinflussende Maßnahmen für die B5 an.
 
 
27.05.2010 Wieder ein LKW-Unfall auf der B5; wann sind wir dran?
 
 
 
20.05.2010 schwerer LKW-Unfall auf der B5, nur unweit unserer Dörfer
 

http://www.svz.de/artikel/article//b5-koloss-geriet-ausser-kontrolle.html?cHash=3d64810f13&no_cache=1&sword_list%5B0%5D=warlow

 

 

04.05.2010 Beratung über einen möglichen Ausbau der K34 in der OL Warlow

 

(Dieser Bericht beruht überwiegend auf der Aktennotiz der SB Straßen und Tiefbau LWL, Herr Schütt)

 

Am Dienstag den 04.05.2010 fand um 14:00 Uhr die Beratung der Sachverständigen zum möglichen Ausbau der K34 in der OL Warlow unter Beteiligung von Mitgliedern der Bürgerinitiative statt.

 

Anwesend waren vom SBA Schwerin Herr Hoffmann, vom Landkreis LWL Herr Schlüter, Herr Paegel, Herr Schütt, von der Polizeiinspektion LWL Herr Hirsch, vom Amt Ludwigslust-Land Herr Möller und Frau Fink, von der Gemeinde Warlow Frau Nösinger, von der Gemeinde Kummer Herr Jauert, von unserer Bürgerinitiative Herr Dr.Wiedersberg, Herr Langner, Herr Warnk, Frau Dahl sowie Herr Bollow. Herr Langner und Herr Bollow sind gleichzeitig Vertreter der Straßenanlieger der von einem möglichen Ausbau betroffenen Ludwigsluster Straße. Ein Vertreter des Verkehrsministeriums war nicht anwesend. Der Warlower Bürgermeister, Herr Rainer Zimmermann, war leider aus wichtigem Grund verhindert.

 

Herr Schlüter sagte, gehe um eine möglichst schnelle Lösung, wie die Belastungen der Bürger durch das hohe Verkehrsaufkommen auf der L 07 in den Orten Warlow und Kummer verringert werden können. Dabei wurde die Möglichkeit von verkehrsrechtlichen Anordnungen (Sperrung Schwerverkehr) sowie die Nutzung der K34 als Umfahrungsstrecke in Richtung B5 angesprochen. 

Die Ertüchtigung der K34 für diesen Zweck würde zwangsläufig Baumaßnahmen erfordern. Als mögliche Ausbauvarianten wurde die Erneuerung der K34 vom Knoten L07/K34 bis zum Ortsausgang Warlow i.R. B5 (ca. 230m), sowie der Ausbau einer Umgehung der OL Warlow über eine Gemeindestraße L07- Stallanlage-K34 (ca.500m) genannt. Eine nach Ausbau mögliche Nutzung der K34 als Umfahrungsstrecke der OL Warlow und Kummer wäre für die Straßenverkehrsbehörde wünschenswert, da diese Straße dann auch als Umleitungsstrecke bei einem geplanten Ausbau der B5 genutzt werden könnte.  

Herr Hoffmann als Vertreter des SBA Schwerin konnte zu einer möglichen Finanzierung aus Zuwendungen des Landes keine Zusagen machen.  

Herr Dr. Wiedersberg trug den Standpunkt der Bürgerinitiative Warlow/Kummer vor. Hierbei wurden folgende vier Varianten genannt: 

1.     ersatzlose Sperrung der L07 von Abzweig B106 über Warlow bis Kummer/B5 für LKW-Verkehr (verkehrsrechtliche Anordnung nach §45 Abs. 9 StVO)

2.      Ausbau der K34 in der OL Warlow (Knoten L07/K34 bis Ortsausgang Warlow)

3.      Ausbau einer Umfahrungsstrecke auf der Gemeindestraße (L07- Stall- K34)

4.      Ausbau einer weiträumigen Ortsumfahrung (L07 – K34) hinter der Stallanlage

 

Die Variante 3 wurde dabei als Vorzugsvariante hervorgehoben, Variante 2 wird abgelehnt. Im Protokoll wird noch erwähnt, dass in bereits gelaufenen Beratungen die Möglichkeit diskutiert wurde, vor einem Ausbau der K 34 eine Umstufung der K 34 zwischen Warlow und der B 5 als Landesstraße vorzunehmen. Hierüber sollte nach Protokoll auf jeden Fall eine Entscheidung getroffen werden, bevor konkrete Planungen zum Straßenausbau in Auftrag gegeben werden.

 

Es wurde Einigkeit unter den Anwesenden erzielt, dass der Landkreis sofort eine Grobkostenermittlung zur Ausbauvariante 3 erarbeiten lässt. Geplante Dauer etwa 4 Wochen. Danach (etwa Anfang bis Mitte Juni 2010) erfolgt eine Bewertung der Machbarkeit.

 

In einer anzuberaumenden Beratung unter Beteiligung von Gemeinde, Landkreis und Bürgerinitiative soll der weitere Verfahrensweg abgestimmt werden. Nach unserem vorausgegangenen Gespräch im Verkehrsministerium geht die Bürgerinitiative davon aus, dass sich das Verkehrsministerium Schwerin an dieser Beratung aktiv beteiligt, zumal aus Schwerin die kurzfristige Finanzierung des Ausbaus der K 34 in der OL Warlow (Variante 2) zugesagt war.

 

Eine Anwohnerversammlung unter Teilnahme des Verkehrsministeriums Schwerin war damals ebenfalls bereits aus diesem Anlass ins Auge gefasst worden.

 

 

 
13.04.2010   Elektronische Verkehrszählung zwischen Warlow und Kummer

Auf der L07 zwischen Warlow und Kummer wurde eine (zeitweise) Meßstelle zur Verkehrszählung installiert. Diese Zählung wurde uns im Ergebnis unserer bisherigen Arbeit vom Verkehrsminsterium und Landkreis zugesichert.
Die letzte Verkehrszählung fand 2007 statt. Die Zahlen sind uns bis heute nicht zugänglich. Wann dürfen wir mit Ergebnissen der aktuellen Zählungen rechnen?







Für die Anordnung verkehrsrechtlicher Maßnahmen bei nachgewiesenem Mautausweichverkehr ist eine Verkehrszählung mit Kennzeichenerfassung unabdingbar, da Quell- und Zielverkehr nicht von Beschränkungen erfasst werden sollen. Dies ist mit der eingesetzten automatisierten Verkehrszählung nicht erreichbar.



12.04.2010   Beginn von Ausbesserungsarbeiten an der Straße in der Ortslage Warlow

Am 12.04.2010 beginnen nach wiederholten Anfragen Ausbesserungsarbeiten an der L07. Man ist bemüht, auf den schlimmsten Abschnitten großflächige Flicken aufzubringen.
Das Ergebnis dieser Bemühungen illustriert beispielhaft folgendes Foto:














Die Ortseinfahrt Warlow aus Richtung Kummer am 13.4.2010. Die ärgsten Schlaglöcher verschwinden unter dem neuen Asphalt, es entstehen jedoch viele neue Stufen - damit ist eine leichte Verminderung der Erschütterungen zu verzeichnen, das Krachen der Container bleibt.


06.04.2010    Aufstellung der Verkehrsschilder zur Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h für LKW in den Ortsdurchfahrten an der L07

Am 06.04.2010 erfolgte die abgesprochene Aufstellung der Verkehrsschilder zur Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h für LKW in den Ortsdurchfahrten an der L07. Für uns überraschend erfreulich, wurden diese Schilder nicht nur in den vom LKW-Verkehr am meisten betroffenen Ortsdurchfahrten Warlow und Kummer aufgestellt, sondern ebenfalls in den weiter südlich gelegenen Anliegergemeinden der L07. So geht der Nutzen dieser Entscheidung weit über den erwarteten unmittelbaren Nutzen für unsere eigenen Dörfer hinaus.
Diese Schilder finden sich nun in allen Ortsdurchfahrten der L07 im Landkreis LWL

Es bleibt abzuwarten, ob sich Effekte zur Verkehrsberuhigung einstellen. Ggf. werden wir Kontrollen einfordern müssen.
 

29.03.2010   Bürgerforum gegen Mautausweichverkehr in Ludwigslust

Vertreter unserer BI waren als Gäste eingeladen. Einen Bericht findet man unter
http://www.die-linke-swm.de/politik/meldungen/detail/zurueck/meldungen-5/artikel/buergerforum-gegen-mautfluchtverkehr/


23.3.2010    Versammlung der BI mit den Anliegern aus Warlow, Ludwigsluster Straße
 
Am Dienstag, dem 23.3.10 um 19:00 fand im Gemeinderaum Alte Schule in Warlow eine Diskussionsrunde in kleinerem Rahmen unter Teilnahme zahlreicher, von einer möglichen Verkehrsumleitung direkt betroffener Anlieger der Ludwigluster Straße statt. Die betroffenen Anlieger wurden dazu persönlich eingeladen (Fam. Langner), und hatten sich im Voraus bereits getroffen und gemeinsame Positionen für das Gespräch vorbereitet.
 
Von den Anliegern der LWL-seitigen, östlichen Ludwigsluster Straße (gepflasterter Teil am Ortsausgang) wurde zunächst geltend gemacht, dass langfristige Verkehrskonzepte unter Einbeziehung der neu entstehenden Autobahn A14 den LKW-Verkehr durch Warlow ganz erheblich entlasten könnten, so dass möglicherweise gar keine Änderung der aktuellen Verkehrsführung notwendig wäre.
 
Von den Anliegern der östlichen Ludwigsluster Straße wurde danach ein vorbereiteter Vorschlag für eine weiträumigere Ortsumfahrung (aus Weselsdorf kommend vor Firma Mikosch links abbiegend über den Breiten Berg ("Schweineberg"), jenseits der Ställe auf die Kreisstraße) vorgestellt, der einen ausreichenden Abstand zur Ortslage hätte, und damit die Anwohner von Verkehrslärm weitgehend entlasten würde. Diese Variante wurde von allen als prinzipiell wünschenswert angesehen. Hier diese Variante im Bild:
 
Von einigen Mitgliedern der BI wird dagegen eingewandt, dass eine "große" Ortsumgehung in den nächsten Jahren wahrscheinlich kaum realisierbar ist, und die Lösung des Problems der übrigen Anlieger der L07 damit auf unbestimmte Zeiten verschoben werden könnte. Auch der Verkehrsminster hatte bereits am 12.3.10 darauf hingewiesen, daß Ortsumgehungen, wenn überhaupt, dann nur sehr langfristig zu realisieren seinen, und hier auch andere Prioritäten sowie "Wartelisten" existieren.

Im Folgenden Bild steht ein weiterer, mit einem Teil des Vorstands der BI bereits am 18.3.10 abgestimmter Vorschlag für eine kleinräumige innerörtlichen Verkehrsableitung in Warlow zur Diskussion. Bauliche Lärmschutzmaßnahmen an sensiblen Punkten (Lärmschutzwälle) könnten diesen Vorschlag ergänzen. Das LSG Schloßpark LWL wäre nicht betroffen (siehe LSG-Abgrenzung bei Warlow.pdf).
 

Am Rande dieser Versammlung wurde mitgeteilt, dass wir in Kürze mit der Aufstellung der Beschilderung zur generellen Geschwindigkeitsbegrenzung auf der L07 in den Ortslagen Warlow und Kummer auf 30 km/h rechnen können. Diese Maßnahme war als Sofortmaßnahme zur Entlastung der Anwohner von Verkehrslärm im Ministergespräch am 12.3.10 beschlossen worden.


16.3.2010     3. Anwohnerversammlung der BI
 
Über die Ergebnisse des Gespräches im Verkehrsministerium haben wir die Mitglieder der BI und die Anlieger insbesondere aus Warlow in einer kurzfristig einberufenen, gut besuchten Anwohnerversammlung am 16.3.10. um 19:00 im Gemeinderaum Alte Schule in Warlow informiert. Der Termin wurde sehr kurzfristig anberaumt, da zuvor bereits Gesprächsinhalte per Rundfunk an die Öffentlichkeit gelangt waren. Landrat Christiansen war als Gast eingeladen und stand als Diskussionspartner zur Verfügung. Ebenfalls persönlich eingeladen hatten wir die Anlieger der Ludwigsluster Straße aus Warlow, da diese potentiell am meisten von den möglichen Veränderungen betroffen wären.

Das Protokoll der Versammlung ist zum Download verfügbar.
 

12.3.2010     Gespräch im Schweriner Verkehrsministerium 
 
Am 12.3.2010 um 15:30 sind Vertreter der Bürgerinitiative gegen Mautflucht Warlow/Kummer zu einem Gespräch in das Schweriner Verkehrsministerium eingeladen worden. An dem Treffen mit Minister Schlotmann, Landrat Christiansen und hochrangigen Mitarbeitern des Verkehrsministeriums nahmen 4 Vertreter unserer Bürgerinitiative teil (R. Zimmermann, U. Jauert, G. Warnk, E. Wiedersberg).

In diesem sehr konstruktiven Gespräch konnten wir die Situation der Anlieger der L07 in den Dörfern Warlow und Kummer ausführlich darstellen und die Forderungen der Bürgerinitiative diskutieren. Das Problem des stark anwachsenden Schwerlastverkehrs in unseren Dörfern wird von Verkehrsminister Schlotmann und Landrat Christiansen sehr ernst genommen. Man ist dringend, glaubwürdig und ernsthaft bestrebt, eine kurzfristige effektive Lösung für unser Problem zu finden. Entsprechende Vorschläge wurden vom Verkehrsminister und Landrat gemacht. Ebenfalls wurde sehr klar gemacht, dass eine Lösung im größtmöglichen Einvernehmen mit der Bügerinitiative und damit mit den Bürgern von Warlow und Kummer gefunden werden soll.
 
Ein Protokoll dieser Beratung wurde duch das Verkehrsministerium erstellt, es ist jedoch gegenwärtig nach meinem Wissen nicht offiziell zur Veröffentlichung freigegeben, daher verzichten wir hier bis auf weiteres auf die Möglichkeit zum Download.
 
Wesentliche Inhalte der Vorschläge von Verkehrsministerium und Landrat sind folgende:
  • Der Schwerlastverkehr wird, aus Richtung Weselsdorf kommend, am Abzweig Warlow Ortseingang nach links auf die Kreisstraße Richtung LWL bis zur B5 hin abgeleitet (in beide Richtungen).
  • Dazu wird die Ludwigsluster Straße ab Abzweig Weselsdorf bis zum Ortsausgang Richtung LWL tragfähig ausgebaut. Das Land beteiligt sich maßgeblich an der Finanzierung des Ausbaus. Ein Zeitrahmen von 6 Monaten wird für realistisch gehalten.
  • Dann bestehen die Voraussetzungen, um die L07 zwischen den Ortslagen Warlow und Kummer für den Schwerlastverkehr zu sperren.
  • Eine ersatzlose Sperrung der L07 für den Schwerlastverkehr kommt aus übergeordneten Gründen (Verkehrskonzeption, Entlastung für LWL, Umleitungsstrecke für Autobahn und Hochbrücke LWL) nicht infrage.
  • Die L07 erhält ab sofort und unabhängig von der Umleitungsvariante eine Geschwindigkeitsbegrenzung in den Ortslagen Warlow und Kummer auf 30 km/h.
  • Die Anwohner und die BI sind aufgefordert, sich über diese Vorschläge Gedanken zu machen, und, falls gewünscht, alternative Vorschläge zu unterbreiten.
  • Etwa 2 Wochen nach dem Ministergespräch soll ein Expertentreffen vor Ort die Situation in Augenschein nehmen; der Landkreis soll dazu einladen.
  • Etwa 4 Wochen nach dem Ministergespräch soll eine Einwohnerversammlung unter Beteiligung des Verkehrsministeriums stattfinden, bei der die vorhandenen Vorschläge und Varianten vorgestellt und diskutiert werden sollen.
 

Hinweis

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Ziel ist, die wichtigsten Dokumente der bisherigen Arbeit für alle Mitglieder und Interessenten verfügbar zu machen, ein Diskussionsforum anzubieten und laufend über die Ergebnisse unserer Arbeit zu informieren.
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Eberhard Wiedersberg
 

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veröffentlicht um 14.03.2010, 05:18 von Eberhard Wiedersberg   [ aktualisiert: 14.03.2010, 05:20 ]

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